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Aktualisierung:
Mittwoch, 08 Februar 2012
Der Wickelbär - ein Lebenskünstler
Bezeichnung in lateinisch: Potos flavus, englisch: Kinkajou (Wanderer in der Nacht) Honey Bear, Nightwalker, Sugar Bear, französisch: Le Poto, Potto, portugiesischin Brasilien, im Staat Bahia, Gebiet Jupará: Jupará. Weitere Namen des Wickelbären - in spanisch: mono michi, perro de monte, oso mielero, leoncillo, micoleón, marta, martilla, martica, tutamono, chuche, cuchicuchi, cusumbo, chosna und martucha.
Diese website wurde von mir eingerichtet weil es aktuell Homepages und websites gibt in denen die Haltung von Wickelbären als normale Haustiere in den Bereich des möglichen und gar wünschenswerten, gebracht wird.
Die folgenden Reportagen dienen zur grundlegenden Information über Wickelbären UND dazu das es NICHT wünschenswert, für Tier und Mensch, ist Wickelbären als normale nur etwas exotische Haustiere zu halten!
In der Slideshow können Sie sich mit 59
Fotos von zahlreichen verschiedenen Unterarten der Wickelbären & Kleinbären, von 1977 bis 1994, einen Eindruck von dieser seltenen Kleinbärenrasse verschaffen.
Sollte eine der zahlreichen Slideshows mit den Tausenden
Fotos meiner • Shire Horse • Gypsy Cobs • Tinker • irish Tinker • Friesen • Dales Ponys • Fell Ponys • nicht laufen • Klicken Sie Bitte auf das Zentralbild und den Button Zurück, die Slideshows laufen dann alle einwandfrei.
Die wenigsten Deutschen wissen was ein Wickelbär ist, hier eine kurze Vorstellung des, seit bereits 80 Millionen Jahren in der aktuellen Form lebenden südamerikanischen und in Freiheit perfekten Lebenskünstlers.
Kleine Arten mit einem Körpergewicht von 800 g bis 13 kg, selten mehr (übergewichtige Waschbären). Kopf rund, oft mit Gesichtsmaske. Schnauze spitz und, je nach Art, kurz oder langgestreckt, mit unbehaartem Nasenspiegel. Augen bei Nasenbär und Kleinem Panda, klein, bei stark an das Nachtleben angepassten Arten (z.B. Wickelbär) sehr groß. 36-42 Zähne, Eckzähne verlängert, Backenzähne schneidend (Katzenfrett) oder abgeplattet (Kleiner Panda). Ohren an der Basis breit, Größe variiert von Art zu Art. Körper langgestreckt oder plump, Gliedmassen kurz und stämmig, die Hinterbeine leicht verlängert. Sohlengänger oder Halbsohlengänger. Vorder- und Hinterfüße mit 5 Zehen die bei dem Wickelbär wie menschliche Hände genutzt werden. Krallen stark gekrümmt, bei einigen Arten teilweise einziehbar. Sohlen nackt (Wasch-, Nasenbär) oder behaart (Kleiner Panda).
Schwanz mittel- bis sehr lang (bei Katzenfrett, Makibär und ev. Nasenbär länger als Kopf-Rumpf), dicht behaart, meist mit Ringelzeichnung. Wickelbär mit Greifschwanz.
Bei allen Kleinbären fehlt der Blinddarm. Kleinbären sind Allesfresser, die kleine Wirbeltiere und Wirbellose erbeuten, aber auch Aas, Eier, Beeren, Früchte, Nüsse, Getreide, Gras und Wurzeln zu sich nehmen.
Beim Kleinen Panda bilden Bambussprossen die Hauptnahrung.
Männliche Tiere sind etwas größer als weibliche.
Der Wickelbär lateinisch: Potos flavus, englisch: Kinkajou(Wanderer in der Nacht), französisch: Le Poto, in seiner Heimat in Südamerika: Jupará gehört zu der südamerikanischen Gattung der Kleinbären.
Von allen anderen Kleinbären unterscheidet er sich durch einen langen, greiffähigen Schwanz.
Merkmale
Ein Wickelbär ist etwa 1 m bis 1,33 m lang, wovon gut die Hälfte auf den Schwanz entfällt, die Körperlänge beträgt 39 - 76 cm, die Schwanzlänge liegt zwischen 40 & 57 cm, das Gewicht schwankt je nach Unterart und Herkunft zwischen 2,5 & 6 kg (Charlie).
Der Wickelbär ist bei den in Deutschland vorwiegenden Importen aus Mittelamerika, hier überwiegend aus französisch Guyana, von kurzem, rötlichbraunem Fell bedeckt.
Die Verbreitung der Wickelbären erstreckt sich jedoch (nicht nur für deutsche Verhältnisse) über einen gigantischen Lebensraum, dass heißt es kommen 14 Unterarten der Wickelbären vor, diese sind biologisch in 2 Hauptgruppen, auf Grund der großen Größenunterschiede, zu unterscheiden.
Der unten abgebildete Wickelbär CHARLIE gehört zu der Gruppe der großen Wickelbären und der unten folgende KRÜMMEL wiegt, durch einen erkrankungsbedingten Wachstumsstopp, nur sehr geringe 1200 g und gehört zur Gruppe der kleinen Wickelbären.
Unterarten der Wickelbären:
Der Potos flavus arborensis lebt in Costa Rica
Der Potos flavus aztecus lebt in Veracruz, Mexiko
Der Potos flavus boothi lebt im Norden von Chiapas, Mexiko
Der Potos flavus campechensis lebt in Yucatan und Mexiko-Nicaragua
Der Potos flavus chapadensis lebt im Mato Grosso, Brasilien
Der Potos flavus chiriquensis lebt in Panama, Belize und Costa Rica
Der Potos flavus dugesii lebt im Süden von Oaxaca, südlich von Chiapas, Mexiko
Der Potos flavus flavus lebt in Guyana am Amazonas in Brasilien und in Venezuela
Der Potos flavus guerrerensis lebt im Südosten von Guerrero und im Südwesten von Oaxaca
Der Potos flavus isthmicus lebt in der Kanalzone von Panama
Der Potos flavus megalotus lebt in Ecuador, Kolumbien und Panama
Der Potos flavus meridensis lebt in Venezuela
Der Potos flavus modestus lebt im Südwesten von Ecuador bis zum Nordwesten von Peru
Der Potos flavus nocturna wurde 1826 von dem deutschen Forscher Wied aus Neuwied erfasst aber keiner bestimmten Region zugeordnet.
Die am meisten verbreitete Wickelbärart Potos flavus flavus wird vorwiegend nach Deutschland exportiert. Der Potos flavus flavus wurde von dem deutschen Forscher Schreber im Jahr 1774 als erste Wickelbärart biologisch erfasst.
Die 14 Unterarten der Wickelbären unterscheiden sich im wesentlichen nur in der Größe und in der Fellfarbe.
Die Fellfarbe der Wickelbären reicht von schwarzbraun über hellbraun, beige bis zu verschiedenen Grauschattierungen, der Rücken ist immer dunkler wie die Bauchseite.
Der Kopf der Wickelbären ist rundlich und trägt kurze Ohren und typisch für dämmerungs- und nachtaktive Tiere, sehr große Augen.
Die Beine sind recht kurz und tragen am Ende gekrümmte Krallen die wie menschliche Hände perfekt genutzt werden.
Sexuelle Entwicklung und Zucht
Der Wickelbär ist mit 18 bis 30 Monaten geschlechtsreif.
Ein männlicher Wickelbär erreicht die sexuelle Reife im Alter von 18 Monaten, weibliche Wickelbären erst im Alter von 30 Monaten.
Der weibliche Wickelbär ist ca. alle drei Monate, vorwiegend in unserem Herbst, paarungsbereit.
In der Wildnis gehen sich Wickelbären, außer in der Paarungszeit, normalerweise aus dem Weg.
Die rituelle Paarung geht von dem Männchen aus, er schnüffelt und zwickt unter dem Kinn des Weibchens und an der Kehle.
Er stimuliert das Weibchen durch reiben ihre Körperseiten mit der Innenseite seiner Handgelenke.
Dort sitzt einen vergrößerter, herausragender Knochen, dass Weibchen hat auch diesen Knochen aber er ist im Gegensatz zum Männchen mit Fell überzogen.
Die Trächtigkeit beträgt 112 bis 118 Tage, es wird höchstens 1 Junges geboren, Zwillinge sind eine Ausnahme, deshalb haben die Weibchen nur 2 Zitzen. Wickelbärbabys wiegen bei der Geburt 150 - 200 g.
Die Jungen können im Verlauf des ganzen Jahres geboren werden.
Da die Jungen in einer dunklen Höhle geboren werden sind ihre Augen und Ohren bei der Geburt eng geschlossen, sie öffnen sich erst 2 bis 6 Wochen nach der Geburt. In weiteren 3 bis 6 Wochen kann der Greifschwanz bewusst benutzt werden.
Wenn Gefahr droht trägt die Mutter ihr Jungtier, unter sich am Bauch, in Ihre Baumhöhle.
Die Mutter ist sehr wachsam und um Ihren Nachwuchs sehr besorgt.
Wenn ein Wickelbär mit einem Feind kämpfen muss, haftet er sich mit allen vier Füssen und dem Schwanz um seinen Gegner und fügt diesem mit den Reißzähnen und den langen scharfen Krallen schreckliche Wunden zu.
Einige der Feinde des Wickelbärs sind der Fuchs, Jaguar, Ozelot und natürlich die Menschen.
Die Wickelbären und die Regenwälder sind durch Brandrodungen, Abholzungen und dem Herausreisen der Wickelbären aus Ihrem natürlichen Lebensraum, sowie deren Verkauf nach Asien, den USA und Europa als niedliche exotische Haustiere, bedroht.
Der Wickelbär hat eine Stimme die von einem weichen Lockruf bis zu einem lauten Schrei reicht.
In französisch Guyana werden die Wickelbären singe de nuit (Sänger der Nacht) genannt.
Wickelbären haben mit Ihren kurzen Schreien eine sehr weit reichende, durchdringende Stimme.
Die Schreie der Wickelbären erfolgen, teilweise lange anhaltend, wenn die Wickelbären sich unglücklich und/oder ängstlich fühlen.
Die normale Lebenserwartung der Wickelbären beträgt 20 bis 30 Jahre.
Der älteste bekannte Wickelbär, der männliche Sugar Bear, wurde am 08. Juni 1962 im HONOLULU ZOO geboren und ist im Jahr 2003 im Alter von 39 Jahre gestorben, Sugar Bear steht seit dem Jahr 2003 im Guinnesbuch der Recorde.
Die durchschnittliche Körpertemperatur eines aktiven Wickelbären beträgt 38.3°C, im Schlaf sinkt die normale Körpertemperatur auf 36.7°C ab.
Wickelbären verlassen sich hauptsächlich auf ihren Tastsinn und Geruch, Ihr visuelles Wahrnehmungsvermögen ist sehr beschränkt. Wickelbären können Farben unterscheiden, aber dies ist wenig nützlich bei dem Erkennen von Raubtieren.
Wickelbären sind perfekt an Ihren tropischen und subtropischen Lebensraum angepasst, den vorstehender Umstand erinnert stark an die Beuteltiere Australiens und ist möglicherweise ein Überbleibsel aus der Zeit als es nur einen Urkontinent gab.
Wie vorstehend ist die aktuelle Lebensform der Wickelbären seit 80 Millionen Jahren unverändert an der normalen Evolution vorbeigegangen, es bestand einfach kein Bedarf für eine Veränderung oder Weiterentwicklung der bereits seit den Sauriern bestehenden perfekten und noch aktuellen Art.
Lebensraum
Wickelbären sind Bewohner tropischer Regenwälder zwischen Mexiko und dem Süden Brasiliens.
Teilweise sind Wickelbären, je nach der Ausdehnung des Waldes, verbreitet bis in die Höhenlagen der Anden von 2500 m.
Lebensweise
Wickelbären halten sich in der Wipfelregion der Bäume auf und steigen freiwillig, außer in extremen Notfällen durch Gefahr oder Hunger, nie auf den Boden herab.
Der männliche Wickelbär wird geboren, wohnt und lebt fast sein ganzes Leben auf einem Baum, weibliche Wickelbären wechseln, offensichtlich wegen eines natürlichen Instinktes der Inzuchten verhindern soll, von Ihrem Geburtsbaum zu benachbarten Bäumen.
In aktuellen wissenschaftlichen Studien wurde die gesellschaftliche Struktur von frei im Regenwald lebenden Wickelbären, auf der Basis von 380 Stunden intensiver Beobachtungen, analysiert und bewertet. Während der Nacht und beim fressen sind Einzelindividuen meistens alleine. Wickelbären leben nicht in stabilen gesellschaftlichen Gruppen die gegenseitige soziale Wechselbeziehungen aufrechterhalten.
Bei den Studien wurden jedoch vier gesellschaftliche Gruppen, bestehen je aus einem erwachsenen Weibchen, zwei erwachsenen Männchen, einem fast erwachsenem Männchen und einem jugendlichen Weibchen beobachtet die sehr freie Beziehungen aufrechterhalten. Das jeweilige "dominierende" Weibchen residiert nicht innerhalb der Gruppe. Obwohl die Zusammenstellung der gesellschaftlichen Gruppen polyandrous war, haben die Männchen sich auch mit Weibchen gepaart die nicht Gruppenmitglieder waren.
Die Zusammensetzung der Nahrung des Wickelbären (Potos flavus) wird beschrieben auf der Basis von Analysen der Exkrementen und Beobachtungen von einzelnen Individuen. Reife Früchte waren der primäre Essensbestandteil, mit einem Gesamtanteil von 90,6 % des gefressenen Futters und Bestandteil in 99 % der Exkremente.
Blumenblätter haben einen Futteranteil von < 10% der Gesamtnahrung, es wurde keine Tiere gegessen. Achtundsiebzig einzelne Wickelbären aus der Nachkommenschaft von 29 Familien wurden bei den Studien entdeckt.
Pflanzenfruchtstände sind die Hauptnahrung der Wickelbären und Ficusarten (Gummibaumarten) waren die wichtigste festgestellte Pflanzengattung. Wickelbären fressen am liebsten an großen ausgedehnten Fruchtständen, es wurden 37 verschiedene Frucht-Spezies festgestellt die zur Nahrung der Wickelbären beitragen.
Erwachsene Wickelbären haben strenge territoriale Grenzen, die kein fremder Wickelbären aus anderen gesellschaftlichen Gruppen überschreitet, die Grenzen überschneiden sich nicht. Wickelbären haben keine Schweißporen sondern nur mehrere Duftdrüsen an allen kahlen Körperstellen, unter der Kehle, links und rechts vom Maul und am Bauch, die die gesamte Funktionen der Schweißdrüsen (aller anderen Säugetierarten) übernimmt und die dazu dienen das eigene Revier und jede zurückgelegte Strecke, zu markieren.
Der Geruch von jeder Drüse hat für Artgenossen eine andere Bedeutung und damit werden auch die territoriale Grenzen markieren. Einzelne Nachkommen einer Gruppe sind zwar keine Gruppe-Mitglieder mehr, aber sie wohnen an den Ränder von beoachbarten gesellschaftlichen Gruppen und nähern sich den Gruppenmännchen, aber niemals den Gruppenweibchen. Der präzise Grund, warum Paare von Männern in einer gesellschaftlicher Gruppe koexistieren, ist nicht ganz klar. Möglicherweise werden von den "Außenstehenden" männlichen Wickelbären die Grenzen der markierten Territorien anerkannt und Sie verteidigen mit der Gruppe ein Territorium gegen Eindringlinge das groß genug sein muss um die Gruppe zu erhalten die wenigstens ein erwachsenes Weibchen hat.
Die flexible Gruppen-Struktur zwischen männlich-männlicher Beziehung und weiblich-männlicher Beziehung ist von anderen Fleischfresserarten unbekannt, aber es wird auch bei Klammeraffen und Schimpansen gefunden.
Die Spezies der Klammeraffen und Schimpansen sind jedoch viel gesellschaftsbezogener als Wickelbären, mit größeren Gruppen und weiterreichenderen Wechselbeziehungen, aber sie teilen ursprünglich einige wesentliche gesellschaftliche Merkmale.
Klammeraffen und Schimpansen teilen auch wichtige ökologische Merkmale mit den Wickelbären, beide gehören zu den fruchtfressenden Primaten und beide bekommen bei einem Wurf relativ wenig Nachkommen. Diese 3 Spezies haben ähnliche evolutionäre Lösungen gefunden, die jeweils zu einem baumbewohnenden Vegetarier auf niedrigem Lebensniveau, mit wenigen Nachkommen, zusammengelaufen.
Bei diese Ähnlichkeiten ist es leicht zu verstehen warum die Ureinwohner des Regenwaldes den Wickelbären für einen Primaten gehalten haben und warum weiterhin die Bezeichnung des Wickelbären durch die menschlichen Bewohner seines Lebensraumes "Mono de la noche" oder Nachtaffe ist.
Da Wickelbären dämmerungs- und nachtaktiv sind, bekommt sie ein Reisender so gut wie nie zu Gesicht.
Kurz nach Einbruch der Dämmerung werden Wickelbären aktiv, langanhaltend wird das gesamte Körperfell ausgiebig gekratzt und ebenso ausgiebig gegähnt, danach begibt sich der Wickelbären zum spielen und fressen.
Der Höhepunkt der Aktivität des Wickelbären liegt zwischen 19:00 h und Mitternacht und wieder eine Stunde vor der Morgendämmerung.
Während des Tages schlafen Wickelbären in Baum-Vertiefungen oder in beschatteten dichten Baumwipfeln und vermeiden direktes Sonnenlicht.
Die südamerikanischen Indios jagen traditionell und erfolgreich Wickelbären, wie hier in Deutschland z. B. Feldhasen.
Wickelbären gehören zu Grundnahrung vieler amazonischer Indiostämme, ebenfalls ist die gute Qualität der Felle geschätzt.
Mit ihrem Greifschwanz erinnern Wickelbären eher an Affen als an Bären.
Tatsächlich nehmen sie im amazonischen Regenwald in etwa dieselbe ökologische Nische ein wie bei Tage die Kapuzineraffen.
Der Wickelbär ist prinzipiell ein Raubtier und Fleischfresser, er ist jedoch im wesentlichen ein Vegetarier und gewöhnlich frist er mehr Früchte als Fleisch.
Die vegetarische Nahrung ist in Ihrem sehr großen Verbreitungsgebiet hauptsächlich pflanzlich, Mangos, Feigen, Knospen, Blüten, Avocados und Guaven, Honig, Äpfel und Bananen werden vor allem gefressen.
Beim fressen saftiger Früchte dreht sich der Wickelbär fast immer auf den Rücken oder er setzt sich aufrecht auf seinen Hintern, so es wird kein Tropfen des Fruchtsaftes verloren den der wird anschließend vom Fell abgeleckt.
Der Wickelbär ernährt sich ebenfalls erfolgreich von Insekten, mit seinen scharfen Krallen und der langen schmalen Zunge schafft er sich Zugang zu Maden unter Baumrinden und frist mit Vorliebe die sehr verbreiteten Ameisen auch auf den Bäumen lebende Frösche, Vogeleier und manchmal neugeschlüpfte Vögel werden nicht verschmäht.